Zweistelliges organisches Umsatzwachstum – starker Schweizer Franken drückt deutlich auf die EBIT-Marge
Nach dem Wachstumssprung im Vorjahr legte der Umsatz von HUBER+SUHNER im ersten Halbjahr organisch (bereinigt um Währungs-, Portfolio- und Rohstoffeffekte) noch einmal deutlich um 13% zu. Die Umrechnung in Schweizer Franken allein reduzierte diesen Umsatz um rund 11%. In Schweizer Franken stieg daher der Umsatz auf CHF 406.0 Mio., also lediglich um 1%. Der Auftragseingang (CHF 426.5 Mio.) übertraf den Umsatz erneut, fiel aber gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4% tiefer aus. Auch die Ertragskraft litt unter dem starken Schweizer Franken. Translations- und Transaktionseffekte verringerten den EBIT um etwa CHF 14 Mio. oder rund 25%. Dank dem Einmalbeitrag von CHF 15.9 Mio. aus dem Verkauf eines nicht mehr betriebsnotwendigen Arealteils in Pfäffikon betrug der EBIT insgesamt CHF 53.6 Mio. (Vorjahr CHF 56.4 Mio.), was einer EBIT-Marge von 13.2% entspricht. Um diesen Einmaleffekt bereinigt betrug die operative EBIT-Marge 9.3% und lag damit im ersten Halbjahr innerhalb des langfristigen Zielbands von 9–12%. Der Konzerngewinn betrug CHF 39.0 Mio. Das entspricht einer Umsatzgewinnrate von 9.6% und einem Gewinn pro Aktie von CHF 2.01.
Das Nettoumlaufvermögen nahm in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um CHF 36 Mio. auf CHF 241 Mio. zu. Eine im Vorjahresvergleich höhere Ausschüttung an die Aktionäre sowie ein gestiegenes Investitionsvolumen führten alles in allem zu einem negativen freien Cashflow von CHF 42.8 Mio. Die Nettoliquidität betrug Ende Juni 2011 CHF 157.0 Mio.; die Eigenkapitalquote blieb mit 76.5% auf einem sehr hohen Niveau. Die Zahl der festangestellten Mitarbeitenden nahm im ersten Halbjahr weltweit leicht ab: 3956 am 30.6.2011 (am 31.12.2010: 4062). In der Schweiz waren am Ende der Berichtsperiode 1569 Mitarbeitende beschäftigt, 63 mehr als am Ende des Vorjahres. Diese Zunahme hängt vor allem mit dem rasanten Wachstum des Geschäftsbereichs Niederfrequenz zusammen, der seine Kabel ausschliesslich in der Schweiz produziert.